Programm 2011/12

Das fForte_Coaching stellt den Teilnehmerinnen auch im Studienjahr 2011/12 wieder die wichtigsten Instrumente zur erfolgreichen Projektentwicklung und Antragstellung vor.
Die Themenschwerpunkte interdisziplinäre Wissenschaftskommunikation, Selbstmotivation und -präsentation und Karriereplanung sowie die Vermittlung des Know-Hows, das zur Antragstellung für Förderprogramme der EU wesentlich ist, stehen dieses Jahr im Vordergrund.

Modul 1: Kick-Off (14.-15.10.2011)
Trainerin: Mag.ª Marianne Reich (partners4)

Inhalte: Das Kick-Off Modul eröffnet das Coaching-Jahr und stellt die gemeinsame Basis für die weitere Zusammenarbeit als Coaching-Gruppe her. Ziel ist das gegenseitige Kennenlernen der Teilnehmerinnen und Ihrer beruflichen Hintergründe, die Klärung der Erwartungen, Ziele und Vorhaben der Teilnehmerinnen für das Jahr sowie die Etablierung der Teilnehmerinnen als Coaching-Gruppe, in der Austausch und Lernen voneinander stattfinden. Die individuelle Standortbestimmung umfasst die Definition von fachlichen und persönlichen Zielsetzungen, Schritten und Strategien für das Coaching-Jahr sowie eine Kurzpräsentation der Forschungsvorhaben der Teilnehmerinnen.

Modul 2: Förderprogramme national (18.-29.11.2011)
Trainerinnen: Dr.in Eva Wysocki (FWF), DIin Andrea Rainer (FFG), DIin Regina Plail (schnittstelle)

Inhalte: Am ersten Tag dieses Moduls stellen jeweils eine Vertreterin des FWF und der FFG (nationale) Forschungsförderschienen ihrer jeweiligen Institution vor. Im Fokus steht dabei u.a. die Vermittlung von programmspezifischem Know-how zur Antragsstellung: Wer kann überhaupt welche Forschungsanträge stellen, wie sollten diese vorbereitet und strukturiert werden? Am 2. Tag werden weitere Fördermaßnahmen im nationalen Kontext zusammengetragen. Insbesondere werden aber die jeweils eigenen Projektideen der Teilnehmerinnen mit der konkreten nationalen Förderlandschaft in Beziehung gesetzt: Bei welcher Programmschiene einer Förderinstitution macht welcher Antrag überhaupt Sinn?

Modul 3: Kommunikation & Teamprozesse (20.-21.1.2012)
Trainer: Dr. Gert Dressel (IFF Wien)

Inhalte: In Forschungsprojekten haben Teamarbeit und interdisziplinäre Zusammenarbeit zunehmend an Bedeutung gewonnen. Damit wird von WissenschaftlerInnen nicht nur ein Expertenwissen über die unmittelbaren wissenschaftlichen Inhalte eines Projekts abverlangt, sondern auch Kompetenzen darüber, wie man interdisziplinäre Kommunikation organisiert und Teamprozesse (z.B. Aufgaben und Rollen) gestaltet. Dieses Modul widmet sich den Vorbedingungen, den Möglichkeiten und Fallen von Interdisziplinarität und Teamarbeit wie auch generell den gegebenen Kommunikationsformen im Wissenschaftsbetrieb. Dabei werden konkrete Erfahrungen der Teilnehmerinnen mit Modellen und Theorieangeboten über Kommunikation, Interdisziplinarität und Teamarbeit verknüpft.

Modul 4: Selbstmanagement (17.-18.02.2012)
Trainerin: Mag.ª Marianne Reich (partners4)

Inhalte: Das Modul steht im Zeichen des Selbstmanagements im beruflichen, wissenschaftlichen Alltag. Entlang von Inputs, Reflexion und Erfahrungsaustausch in der Gruppe werden Themen wie Selbstmotivation und Selbstführung und Zeitmanagement bearbeitet. Praktische Techniken und Werkzeuge für den beruflichen Alltag werden ausprobiert und persönlich adaptiert. Weitere Themen sind berufliche Zielsetzungen und Entscheidungen, ebenso wie die Ansätze Ressourcenorientierung und Selbstsorge im Sinne von Work-Life-Balance und gesundem Arbeiten, aber auch Präsentationstechniken und das berufliche Netzwerken.

Modul 5: EU-Förderprogramm RP7 (16.-17.03.2012)
TrainerInnen: DIin Regina Plail (schnittstelle), Sean McCarthy (Hyperion)

Inhalte: Am ersten Tag werden die Programmschienen des 7. EU-Rahmenprogramms ausführlich vorgestellt. Dabei wird u.a. programmspezifisches Know-how zur Antragsstellung vermittelt: Wer kann überhaupt welche Forschungsanträge stellen, wie sollten diese vorbereitet und strukturiert werden? Welche Antragstellung braucht welche Strategien? Am 2. Tag findet ein Transfer dieses Wissens zum jeweils eigenen Forschungsprojekt der Teilnehmerinnen statt. Eigene Projektideen und Planungsprozesse werden konkretisiert und strukturiert. Darüber hinaus wird eine überzeugende Darstellung von Projektvorhaben im internationalen Kontext geübt.

Modul 6: Kommunikation & Konfliktmanagement (20.-21.04.2012)
Trainerin: Michaela Faulhammer, MAS (partners4)

Inhalte: Missverständnisse und daraus resultierende Konflikte gehören zum unumgänglichen Bestandteil  des wissenschaftlichen Alltags. Doch wie gehen wir überhaupt mit Konflikten um? In diesem Modul wird das eigene Konfliktverhalten ebenso reflektiert wie die Strukturen und Kontexte von Konflikten, in denen die Teilnehmerinnen in ihrer professionellen Praxis verstrickt sind. Dabei werden sowohl allgemeine Strategien der Konfliktbewältigung vorgestellt wie auch konkrete Anliegen der Teilnehmerinnen begleitet, um sich die jeweils eigenen Bedürfnisse bzw. Interessen und die gegebenen Handlungsoptionen auszuloten.

Modul 7: Projektarbeit in Forschungsprojekten (11.-12.05.2012)
Trainerin: DIin Regina Plail (schnittstelle)

Inhalte: Die Projektarbeit und insbesondere die Leitung von Projektteams erfordert Kompetenzen, die weit über das unmittelbare wissenschaftliche Wissen hinausgehen. Zum einen braucht es Tools zur Planung, Abwicklung und Nachbearbeitung von Projekten. Die (Re)-Präsentation von Projekten nach Außen erfordert spezielle Zugänge der Wissensvermittlung und Strukturierung von Inhalten. Zum anderen müssen LeiterInnen von Projekten über Kompetenzen verfügen, die es den jeweiligen MitarbeiterInnen ermöglichen, motiviert an den Inhalten und Zielen eines Projektes zu arbeiten. Welche Tools, Strategien, Führungsstile und Kommunikationspraktiken zu all dem beitragen können, wird in diesem Modul erprobt und reflektiert.

Modul 8: Reflexion & Abschluss (15.-16.06.2010)
Trainerin: Mag.ª Marianne Reich (partners4)

Inhalte: Das Abschlussmodul spannt den Bogen über das Coaching-Jahr, mit dem Ziel Resümee zu ziehen und persönliche und gemeinsame Lernerfahrungen auszuwerten und zu sichern. Auf individueller Ebene findet eine fachliche und persönliche Standortbestimmung statt, in der Zielerreichung und angewandte Strategien reflektiert werden. Auf Basis dieses Resümees definieren die Teilnehmerinnen ihre Vorhaben für den Transfer der gebündelten Coaching-Erfahrungen in den beruflichen Alltag und formulieren für sich eine Perspektive anhand von individuellen, konkreten Schritten.

Das fForte-Programm können Sie HIER runterladen.

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